Wiener Polizei jagt Halsketten-Räuber

Halskettenräuber

Jagd auf 
brutale 
Oma-Bande

Schon mehr als 50 betagte Opfer. Drei Frauen ins Spital geprügelt.

Seit wenigen Wochen ist mindestens eine vierköpfige Gruppe auf Terror- und Raubtour. Insidern zufolge sind es sogar Banden, die insgesamt schon mehr als 50 Pensionistinnen aufgelauert und zum Teil schwer verprügelt haben. So wie etwa eine 70-Jährige, die mit auffälligem Geschmeide um den Hals im Supermarkt einkaufen war.

Jochbeinbruch
Vier junge Männer verfolgten die Seniorin bis vor die Haustür – und wollten ihr die Halskette herunterreißen. Als sich die Oma wehrte, wurde sie so heftig niedergeschlagen und getreten, dass sie sich erst nach einem wochenlangen Spitalsaufenthalt erholte. Zwei weitere Opfer landeten nach Halsketten-Attacken ebenfalls im Krankenhaus – eine erlitt einen komplizierten Jochbeinbruch.

Diashow: Wiener Polizei jagt Halsketten-Diebe

U-Bahn
Polizeisprecher Roman Hahslinger bestätigt, dass sich zahlreiche Opfer gemeldet und dass die Ermittlungen bisher noch keine konkrete Spur ergeben haben.

Gefilmt
Hoffnung setzt die Kripo jetzt auf die Überwachungsbilder aus der U-Bahn, die vier der mutmaßlichen Täter zeigen (für die die Unschuldsvermutung gilt). Die vier 18- bis 25-Jährigen mit Migrationshintergrund flüchteten nach einem Brutalo-Coup mit der U-Bahn und wurden von einer Überwachungskamera gefilmt.

Kopfgeld
Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ist eine Kopfgeld-Prämie von 2.000 Euro ausgelobt. Hinweise unter 0131310/43120 (Gruppe Kornus). Bis die gnadenlosen Straßen-Gangster gefasst sind, bittet die Polizei vor allem ältere Frauen händeringend derzeit auf Halsketten als Schmuck besser zu verzichten.



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