Todkranke Tiere

Jagd auf brutalen Welpen-Händler

Trotz neuem Gesetz: Der Handel mit illegalen und kranken Welpen blüht weiter.

Es sind bereits mehrere Todesfälle bekannt: Einer davon ist der der kleinen Emma, einem schwarzen Labrador-Mädchen. Zehn Wochen war der Welpe alt, als er von dem tschechischen Händler Josef Z. in den Bezirk Mistelbach verkauft wurde. Mit Impfpass, Kaufvertrag und gechipt.

Doch vier Tage später das böse Erwachen für die neuen Besitzer: Emma wurde von ihnen in die Vetmeduni nach Wien gebracht. Sie hatte starken Durchfall, Erbrechen und Fieber. Die Todesdiagnose der Veterinäre: Parvovirose, eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, die auch als „Hundeseuche“ bekannt ist.

Österreichische
 Zwischenhändler

Fünf Tage dauerte Emmas Todeskampf. Dann musste der kleine Labrador erlöst und eingeschläfert werden. Der Welpe wurde nur zwei Monate und 28 Tage alt, weil ihn der skrupellose Händler aus Tschechien todkrank auf die Reise geschickt hatte.

Emmas Besitzer haben im Internet vor den Praktiken gewarnt und die Polizei eingeschaltet. Josef Z. verkauft Hunde und Katzen über bekannte Internet-Plattformen und österreichische Zwischenhändler, was laut Gesetz längst verboten ist.

© Privat
Jagd auf brutalen Welpen-Händler

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