Hitlergruß beim Kroaten-Treffen in Bleiburg

Kärnten

Hitlergruß beim Kroaten-Treffen in Bleiburg

Das Kroatentreffen am Loibacher Feld in Bleiburg ist am Samstag ohne gröbere Zwischenfälle verlaufen. Rund 10.000 Menschen waren gekommen, der Veranstalter, der Verein Bleiburger Ehrenzug, hatte mit rund 15.000 Besuchern gerechnet. Das Verbot der Bischofsmesse umgingen die Veranstalter, indem die Predigt des Bischofs von Krk, Ivica Petanjak, als "Ansprache" tituliert wurde. Unter den Besuchern befanden sich mit Lovro Kuscevic und Tomo Medved auch zwei kroatische Minister.
 
Kontrollen. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot von 450 Beamten an, der Grenzübergang Grablach, über den die meisten Besucher kamen, wurde ab 6 Uhr früh für den Autoverkehr gesperrt, die Straße zwischen Bleiburg und der Grenze war ebenfalls nicht befahrbar. Die Beamten führten genaue Kontrollen durch, insbesondere wurde nach verbotenen Ustascha-Symbolen Ausschau gehalten.
 
Ruhig. Im Gegensatz zum Vorjahr hatten Staatsanwalt und Richter dieses Jahr nicht viel zu tun. "Das ist eine Bestätigung dafür, dass die vorjährige Vorgangsweise generalpräventiv erfolgreich war", sagte Richter Christian Liebhauser-Karl. 2018 hatte es sieben Festnahmen und in der Folge fünf Verurteilungen wegen Wiederbetätigung gegeben. Diesmal gab es nur einen Zwischenfall, ein Mann hob am Ende die Hand zum Hitlergruß, er wurde festgenommen.
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