Chirurgische Ambulanz am Krankenhaus Friesach bleibt - Massive Proteste gegen Pläne
Ktn. Nicht einmal zwei Wochen nach seiner Präsentation hat das Land Kärnten den Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) 2030 bereits wieder abgeändert. Der Plan, mit dem Spitäler entlastet und Kosten eingespart werden sollen, hatte vorgesehen, dass die Allgemeinchirurgie am Krankenhaus Friesach (Bezirk St. Veit an der Glan) mit 1. Juli 2027 geschlossen wird - nun bleibt aber eine chirurgische Ambulanz erhalten, hieß es in einer Aussendung.
Gerade aus Friesach hatte es massive Proteste gegen die Pläne gegeben, die Chirurgie aufzulassen. Die Gewerkschaft hatte von einer Petition zum Erhalt der Chirurgie berichtet, die innerhalb weniger Tage bereits von mehr als 12.000 Personen unterschrieben worden sei - das Krankenhaus des Deutschen Ordens Friesach ist einer der größten regionalen Arbeitgeber.
Nun soll die chirurgische Ambulanz von Montag bis Freitag "weiterhin mit vollem Leistungsumfang betrieben werden", und zwar auch über die Jahresmitte 2027 hinaus, teilte das Land Kärnten mit. Auch im Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt bestehe die Möglichkeit des Betriebs einer allgemeinchirurgischen Ambulanz.