Wer aus dem Stiftungsrat im ORF jetzt der "Unvereinbarkeit" bezichtigt wird
Frei nach dem Motto „schlägst Du meine (Stiftungsräte) oute ich Deine“, läuft derzeit die jüngste Schlammschlacht im und rund um den ORF ab. Wie berichtet, werden – seit die Stiftungsratsspitze Heinz Lederer und Gregor Schütze EX-ORF-Chef Roland Weißmann mit den Vorwürfen einer Mitarbeiterin konfrontiert hatten – fast täglich Lobbying-Geschäfte der zwei Herren geoutet.
Burgenlands SPÖ-Landeshauptmann Hans Peter Doskozil empfahl Lederer daraufhin öffentlich den Rücktritt wegen der schiefen Optik.
Jetzt kontern ORF-Kreise mit dem vom Burgenland entsandten ORF-Stiftungsrat Christian Kolonovits. Der 73-jährige Musiker und Komponist habe immer wieder für ORF-Sendungen komponiert, spiele im ORF-Orchester.. „Wieso ist das dann vereinbar“, fragt ein ORF-Insider im Kampf mit der Gegenseite.
Neos-Stiftungsrat Pro-Sieben Anwalt
Auch der ORF-Stiftungsrat der Neos, Markus Boesch, gerät ins Visier, weil er der langjährige Anwalt der Pro-Sieben-Gruppe (Konkurrenz des ORF) sei.