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Kärnten

SOKO-Pilze startet Jagd auf Diebe

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Kärntens Spezialeinheit gegen Pilz-Räuber in den Wäldern darf Organmandate ausstellen, Anzeige erstatten oder Autos durchsuchen.

Seit fast drei Wochen streifen frühmorgens auf den Almen uniformierte Stoßtrupps aus zwei bis drei Personen durch die Wälder. Sie haben, wie immer um diese Jahreszeit, die Schwammerlräuber im Visier. „Wir haben für diese Saison eine Sondereinheit aus 24 extra ausgebildeten Männern geschaffen“, berichtet Johannes Leitner, Chef der Kärntner Bergwacht. Diese kennen alle Jagdreviere der Schwammerlräuber und wollen bei Bedarf hart durchgreifen. Leitner: „Bis zu zwei Kilo sammeln ist erlaubt, wenn aber einer deutlich mehr aus dem Wald mitnimmt, kann es saftige Strafen setzen“, kündigt Leitner an. Im Vorjahr wurde etwa ein Italiener mit fast 50 Kilogramm Pilzen im Auto erwischt, er musste 270 Euro Strafe zahlen.

Bis 21 Euro Strafe
Mittlerweile gehen die Sammel-Exzesse aber wieder zurück. Auch will man mehr auf Aufklärung und Belehrung setzen oder Organmandate von bis zu 21 Euro ausstellen. Nur bei zwei Prozent der Fälle, in denen die „SOKO Pilze“ der Bergwacht Pilzräuber stellt, kommt es auch zu Anzeigen. Die Bergwächter sind Amtspersonen und werden aus dem Landesbudget mit geringem Spesenersatz entlohnt. Und weil die 24 extra ausgebildeten Bergwächter quasi eine „Waldpolizei“ sind, streifen sie manchmal auch inkognito, also in Zivilkleidung, durch die Wälder. (klh)

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