Chronik

Kurden wollten ORF-Zentrum stürmen

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Die Demonstranten wollten, dass eine selbstverfasste Mitteilung in den Nachrichten vorgelesen wird.

Laut einem oe24-Leser kam es am Freitag zu hitzigen Szenen am Küniglberg. Kurdische Demonstranten sollen versucht haben, das ORF-Zentrum zu stürmen, um den Sender zu zwingen, eine selbstverfasste Mitteilung in den Nachrichten vorzulesen. Das Vorhaben ging aber nach hinten los. Die Polizei war schnell mit mehreren Beamten vor Ort.

Laut Zeugen sollen zwischen 12 und 15 Menschen vor Ort gewesen sein. Mit Fahnen und Bannern sollen sie lauthals demonstriert haben. Rund acht von ihnen sei es gelungen, an den Securitys vorbei zu haschen. Allerdings wurden sie schnell wieder von der Polizei hinausbegleitet. Festnahmen gab es keine, allerdings mehrere Anzeigen.

Massenpanik am Stephansdom

Einen Tag später fand am Stephansplatz die allwöchentliche Kurden-Demo statt. Auch hier kam es zu tumultartigen Szenen. Die Kundgebung mit rund 350 Teilnehmern wurde von zehn bis zwanzig Türken gestört. Die Situation wurde immer angespannter. Beide Seiten setzten Pfefferspray ein. Dann sollen aus der Menge „Allahu akbar“-Rufe zu hören gewesen sein, worauf am Stephansplatz eine Massenpanik ausbrach. Allerdings hatte die Polizei die Situation wieder schnell im Griff, wie Polizeisprecher Paul Eidenberger bestätigte. Mehr zum Thema hier.

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