Hohe Strafe

Falsche Vuitton-Börse kostet 1.000 Euro

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Eine Österreicherin kaufte am Strand von Jesolo eine gefälschte Louis-Vuitton-Börse.

Eine falsche Louis-Vuitton-Börse ist einer österreichischen Touristin in Italien am Strand von Jesolo teuer zu stehen gekommen: 1000 Euro Strafe verhängten die Behörden für den ersten Verstoß dieses Sommers gegen das Verbot, gefälschte Markenartikel zu kaufen, berichtete die italienische Tageszeitung "Corriere della Sera" am Samstag in ihrer Internetausgabe.

Frau bekommt Wutanfall
Die Polizisten warteten darauf, bis die Frau das Geschäft im Wert von sieben Euro unter dem Sonnenschirm abgeschlossen hatte, bevor sie einschritten. Die 65-jährige Touristin sagte gegenüber den Beamten, sie habe nicht gewusst, dass es sich dabei um einen Gesetzesverstoß handle. Nachdem ihr die Strafbescheinigung überreicht worden war, habe sie, so der "Corriere", einen Wutanfall bekommen.

Beim Verkäufer, der keine Dokumente bei sich hatte, dürfte es sich um einen Senegalesen handeln. "Die Touristen glauben, diesen Verkäufern einen Gefallen tun. Dabei helfen sie nur den kriminellen Organisationen, die diese Leute ausbeuten", kommentierte der für Sicherheitsfragen zuständige Stadtrat Andrea Boccato von der Lega Nord. "Den ganzen Sommer wird es weiterhin heißen: Null Toleranz gegenüber dem illegalen Handel".

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