Axt-Mörder Karlau

Axt-Mörder erschlug Killer

Mord im Häfen war seit Tagen geplant

Der Mord unter Mördern in der Justizanstalt Karlau war von langer Hand geplant.

Beide waren verurteilte Mörder, stammten aus Kärnten, waren fast gleich alt, doch verstanden haben sie sich nicht. Dennoch ­saßen Axtmörder Johannes O. (33), der 2010 seiner Lebensgefährtin den Kopf gespalten hatte, und Badewannen-Killer Rene Christian O. (34) in einer Gemeinschaftszelle der Justizanstalt Graz-Karlau. Dort erschlug der Jüngere den Älteren in der Nacht zum Dienstag mit einem Tischbein – ÖSTERREICH berichtete.

Johannes O. hat inzwischen ein umfangreiches Geständnis abgelegt. Das Motiv für den Mord: Das ­Opfer Rene O., das 2015 in Klagenfurt seine Freundin in der Wanne ertränkt hatte, habe das Verbrechen stets verniedlicht und sei nicht zu seiner Tat gestanden.

Den Plan zum Mord am verhassten Mithäftling hat Johannes O. bereits zwei Tage vor der Tat geschmiedet. Aus der Anstaltstischlerei schmuggelte er die spätere Tatwaffe in die Zelle. Nach einem erneuten Streit schlug er zu.

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