Cobra wegen Corona-Lagerkoller im Einsatz

Drohungen mit WhatsApp-Fotos

Cobra wegen Corona-Lagerkoller im Einsatz

Die Corona-Ausgangsbeschränkungen ließen in diesem Mann den Irrsinn reifen.

. Der Vater von vier Kindern lebt in Lichtenwörth – allein, weil sich seine Frau (die in St. Pölten wohnt) von dem Tschetschenen getrennt hatte. Als ihn am Montag sein ältester Sohn (11) besuchte, wollte der 30-Jährige den Buben nicht wieder zurück zu seiner Mutter reisen lassen. Und überhaupt wollte er auch die anderen Kinder sehen – und dass seine Frau zu ihm zurückkehrt. Weil die sich allerdings strikt weigerte, bombardierte der Mann in seinem Lagerkoller die Ex mit martialischen WhatsApp-Fotos voller Waffen und Gewalt. „Garniert“ waren die Bilder mit der Ankündigung, seinem 11-jährigen Sohn etwas anzutun.
 
Die Frau wählte umgehend den Notruf, worauf die Cobra und die Verhandlungsgruppe Ost des Bundeskriminalamtes zum Ort kamen – und die Wohnung des Tschetschenen „belagerten“. In einem günstigen Moment konnte der Verdächtige überwältigt werden, der Einsatz endete unblutig. Die weitere Amtshandlung wurde vom Kriminaldienst des Stadt­polizeikommandos Wiener Neustadt übernommen.

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