Jugendamt mehrmals informiert – keine Reaktion

Bub (12) in Hundebox wird Behörden-Skandal

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Der Fall um einen fast zu Tode gequälten 12-Jährigen nimmt immer monströsere Dimensionen an.

NÖ. Wie konnte das Leiden des Buben aus dem Raum Waidhofen an der Thaya, der am Ende nur noch Haut und Knochen war und 27 Grad Körpertemperatur hatte, solange dauern – bis die Beitragstäterin (40), die die Mutter des Buben zu den Horror-Taten anstiftete, kalte Füße bekam und ein Video (auf dem sich ihre Freundin über das eigene komatöse Kind lustig machte) an eine Sozialarbeiterin weiterschickte: Erst jetzt reagierten BH und Jugendamt – obwohl alle längst Bescheid gewusst haben müssen!

Im Frühjahr 2022 erstattete das Personal eines Krankenhauses Anzeige wegen Misshandlungsverdachts, auch eine Lehrerin, der sich der Bub etwas anvertraut hatte, schlug Alarm, doch nichts passierte, die Mutter gab den 12-Jährigen einfach in eine andere Schule.

Datenschutz. Wie ÖSTERREICH erfuhr, hörten Nachbarn das Kind oft nächtelang schreien und weinen, auch hier soll es Hinweise an die Behörden gegeben haben, Mediziner und Psychologen sollen in der Wohnung gewesen sein. Zudem soll es Visiten in einem Kinderschutzzentrum und Aufgriffe durch die Polizei gegeben haben, wenn das Kind in Supermärkten Essen stahl und Zettel fallen ließ, auf denen „Bitte, Hilfe“ stand.

Angeblich wollen sich die Verantwortlichen, die sich bis jetzt hinter dem Datenschutz versteckt haben, in den kommenden Tagen äußern. Involviert ist übrigens auch ein Polizist, der mitgeholfen haben soll, die Causa zu vertuschen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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