GR-Wahl

DAS ist der ÖVP-Masterplan für St. Pölten

Die ÖVP St. Pölten geht mit dem Ziel in die Gemeinderatswahl am 25. Jänner, der niederösterreichischen Landeshauptstadt "einen neuen Plan" zu geben.  

ÖVP-Spitzenkandidat Stadtrat Florian Krumböck nannte als zentralen Punkt für die bevorstehende Gemeinderats-Wahl in St. Pölten, den Zuzug zu bremsen, weiter: "Wachstum lenken" und "Innenstadt stärken" als "drei klare Prioritäten". Der bevorstehende Urnengang sei "eine Richtungsentscheidung".

Krumböck: "Umbau der Promenade stoppen"

DAS ist der ÖVP-Masterplan für St. Pölten
© AGNES STRASSER

Unkontrollierter Zuzug ohne Plan schade einer Stadt, erläuterte Krumböck, der auch Landtagsabgeordneter ist. "St. Pölten braucht eine Wachstumspause, um wieder Ordnung in die Entwicklung zu bringen." Es gehe etwa darum, Infrastruktur nachzuziehen. Und die Volkspartei wolle "mit der Bevölkerung einen verbindlichen Zukunftsplan für jeden einzelnen Stadtteil" erarbeiten. Nicht zuletzt müsse die St. Pöltner City "vom Sorgenkind wieder zum Musterschüler" werden. Krumböck dazu: "Wir stoppen den weiteren Stellplatzabbau und den Umbau der Promenade in der derzeit geplanten Form."

Kinder- und Jugendgemeinderäte einführen

An weiteren Zielen der Volkspartei nannte der Spitzenkandidat etwa die Umsetzung von Stadtteilbudgets, über deren Verwendung die Bevölkerung gemeinsam entscheiden soll. In der Stadtregierung sollen die Kompetenzen aller dort vertretenen Parteien genutzt werden. Und mit einer neuen Jugendstrategie ebenso wie mit Kinder- und Jugendgemeinderäten soll der nächsten Generation wieder eine Stimme gegeben werden.

"Wir freuen uns über jeden Zuwachs"

"Wir freuen uns über jeden Zuwachs", sagte Krumböck auf sein Wahlziel angesprochen. Vor fünf Jahren hatte die ÖVP in der Landeshauptstadt 22,74 Prozent erreicht. Einmal mehr verwies der Spitzenkandidat darauf, dass die Volkspartei auf Bundesebene heute um 17 Prozentpunkte schlechter liege als bei den Umfragen vor der Gemeinderatswahl 2021.

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