Wahltermin

Endlich Gemeinderats-Termin: St. Pölten wählt am 25. Jänner

Jetzt wurde es endlich bekanntgemacht: In der Landeshauptstadt St. Pölten soll am 25. Jänner 2026 ein neuer Gemeinderat gewählt werden. 

Das Datum 25. Jänner machte die SPÖ heute zu Mittag in einem Antrag an den Stadtsenat bekannt. "Mit dem Wahltermin im Jänner – exakt fünf Jahre nach der letzten Gemeinderatswahl – ist ein kurzer und hoffentlich fairer Wahlkampf gewährleistet“, kündigt Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) via Aussendung an. Bis dahin will der langjährige Stadtchef seinen Fokus auf die Arbeit statt auf Wahlkampf legen und verwies auf "wichtige Beschlüsse“ im Stadtsenat und Gemeinderat , ohne konkret zu werden. 

Die SPÖ verwies in der Aussendung gleichzeitig darauf, dass die anderen Parteien "bereits vor längerem den Wahlkampf ausgerufen“ haben und seither "wiederholt Unwahrheiten verbreitet“ hätten, dazu gehöre etwa, dass behauptet wurde, dass die SPÖ den Wahltermin hinauszögere. 

Erste Reaktionen

Eine erste Reaktion kam von den Neos St. Pölten: "Die rote Stadtregierung hat sich mit der Bekanntgabe des Wahltermins auffallend lange Zeit gelassen. Dieses taktische Zuwarten zeigt einmal mehr, dass Transparenz und Fairness offenbar keine Priorität im Rathaus haben. Wir Neos sind bereit für die Wahl und freuen uns auf einen Wettbewerb der besten Ideen. Gleichzeitig erwarten wir, dass bis zum Wahltag weitergearbeitet wird – die Stadt steht vor großen Herausforderungen, die keinen Aufschub vertragen. Vor allem die angespannte Finanzsituation verlangt rasches und verantwortungsvolles Handeln.“ 

"Es wird höchste Zeit, endlich Politik für die St. Pöltner Landsleute zu machen – für mehr Sicherheit, weniger Regenbogen-Politik, weniger kostspielige Kunstprojekte und eine belebte Innenstadt“, stellte wiederum FPÖ Sankt Pölten Stadtrat Klaus Otzelberger klar. Der Wahltermin mit letztem Jänner-Sonntag 2026 sei durchaus begrüßenswert: "Damit die SPÖ-Stadler-Alleinherrschaft nach über 20 Jahren kurz und schmerzlos beendet werden kann. Denn mit seinem neuen SPÖ-Vize und designierten Stadler-Nachfolger Kögl droht St. Pölten noch weiter nach links abzudriften. Die einzige Alternative für mehr Sicherheit, weniger Migration und mehr soziale Gerechtigkeit heißt FPÖ“, so Otzelberger.

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