Die Franz-Josefs-Bahn wird ab 18. April teils gesperrt. Bis 9. Juni finden die Modernisierungsarbeiten in zwei Abschnitten statt. Der Schienenersatzverkehr betrifft auch die Kamptalbahn.
Wegen Modernisierungsarbeiten wird die Franz-Josefs-Bahn in Niederösterreich ab 18. April in zwei Etappen gesperrt. Der Abschnitt zwischen České Velenice und Sigmundsherberg (Bezirk Horn) ist bis 27. April unterbrochen. Während der anschließenden Sperre der Strecke von Sigmundsherberg bis Absdorf-Hippersdorf (Bezirk Tulln) bis 9. Juni gibt es auch Einschränkungen auf der Kamptalbahn. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet, informierten die ÖBB am Mittwoch.
Auf der Kamptalbahn werden in der Früh einzelne Züge unterwegs sein. Zwischen Absdorf-Hippersdorf und Wien fährt die Bahn wie gewohnt. Im Zuge der Bauarbeiten werden teilweise Park&Ride-Anlagen gesperrt. Die ÖBB erneuern Oberleitungen, Gleise und Unterbau der Strecke. Die Bahnhöfe Großweikersdorf, Ziersdorf, Limberg-Maissau, Eggenburg und Sigmundsherberg werden einer Aussendung zufolge bis 2027 mit elektronischen Stellwerken ausgerüstet, um künftig den Zugverkehr aus der Betriebsführungszentrale zu steuern.
Die Franz-Josefs-Bahn wird in den kommenden Jahren zwischen Gmünd und Wien nach einem gemeinsamen Konzept von ÖBB und Land Niederösterreich modernisiert. Auf Abschnitten nördlich von Absdorf-Hippersdorf und östlich von Irnfritz wird die Strecke zweigleisig ausgebaut. Weiters soll die Höchstgeschwindigkeit zum Teil ab Anfang der 2030er-Jahre angehoben werden.