Inzest-Fall

Fritzl rief Ehefrau mit verstellter Stimme an

Der mutmaßliche Vergewaltiger täuschte ihr vor, die gemeinsame Tochter E. sei am Telefon.

Josef Fritzl hat seine Frau in einem Telefonanruf über den Verbleib seiner Tochter getäuscht. In der polizeilichen Einvernahme gab er an, im Jahr 1994 zu Hause mit verstellter Stimme angerufen zu haben und sich dabei als seine Tochter E. ausgegeben zu haben.

Seine Frau glaubte zu dieser Zeit, dass E. sich einer Sekte angeschlossen hätte. De facto war sie schon seit zehn Jahren im Keller des Hauses eingeschlossen und von ihrem Vater offenbar mehrfacht missbraucht worden.

Mit verstellter Stimme
Fritzl soll seine Stimme verstellt haben und der Ehefrau gesagt haben, sie solle nicht böse sein. "Ich kann dir leider nicht sagen, wo ich bin. Bitte kümmert euch um mein Baby. Ich hab's euch gerade vor die Tür gelegt." Den Anruf tätigte er von einer Telefonzelle aus.

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