Das Mädchen wurde von Reisenden in der Nähe der Grenze bei einem Mistkübel entdeckt.
Beim Grenzübergang Nickelsdorf, Bezirk Neusiedl am See, machten Reisende, die wohl gerade die Grenze passieren wollten, eine schreckliche Entdeckung. Am Sonntagnachmittag gegen 13 Uhr fanden sie bei einem Mistkübel ein lebloses Neugeborenes. Dieses soll in einer Tasche gelegen haben. Die geschockten Zeugen schlugen umgehend Alarm.
Es handelte sich um ein Mädchen, das beim Eintreffen des verständigten Notarztes bereits tot war. Wie das Baby dorthin kam, ob es zum Zeitpunkt, als es abgelegt wurde, noch gelebt hatte, ist noch unklar.
Frau legte Baby dort ab
Laut neuesten Informationen soll eine Frau, es könnte sich um die Mutter des Mädchens handeln, aus einem Bus, der aus Rumänien gekommen war, ausgestiegen sein und das Neugeborene samt Tasche dorthin gebracht haben. Zuvor hatte ihr der Bus-Chauffeur noch mit der Tasche geholfen. Ob auch dieser oder weitere Insassen etwas von den Szenen mitbekommen hatten, gar Mitwisser sind, muss noch ermittelt werden. Auch was sich zuvor in dem besagten Bus abgespielt haben könnte.
Kameras sollen jedenfalls die Vorfälle am Grenzübergang selbst aufgezeichnet haben. Laut Polizei sollen alle Videos ausgewertet werden, die in diesem Bereich gemacht wurden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall. Eine Obduktion wurde bereits angeordnet. Unklar ist ebenfalls, wie das Mädchen ums Leben kam. Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen.