Horror-Urteil: Jetzt spricht Hip-Hop-Susi

18 Jahre Haft

Horror-Urteil: Jetzt spricht Hip-Hop-Susi

Drogenbesitz: Für 18 Jahre muss Susanne M. in den Knast von Jakarta (Indonesien).

„Ich bin geschockt, mit dieser Härte hab’ ich nicht gerechnet, das alles ist ein böser Traum“, sagte die Tänzerin am Telefon (siehe Interview unten). Sie hatte gleich nach dem Urteil ihre Eltern Ingeborg und Peter daheim in Baden angerufen.

Vater hatte den Richter noch um Gnade angefleht
Das Ehepaar ist jedenfalls weiter von Susis Unschuld überzeugt. Zu ÖSTERREICH: „Sie hat sicher nichts von den versteckten Drogen gewusst.“ Und Vater Peter hatte den Richter noch um Gnade angefleht …

So performte Hip Hop Susi:


 

"Ich muss jetzt sehr stark sein"

ÖSTERREICH: 18 Jahre Haft. Wie geht es Ihnen?
SUSANNE M.: Ich muss jetzt sehr stark sein. Für mich und meine Familie. Es ist eine fürchterliche Situation. Ich habe einen schweren Fehler gemacht.

ÖSTERREICH: Sie fühlen sich unschuldig?
M.: Ich sehe mich als Opfer, das für etwas missbraucht wurde. Ich wusste nichts von Drogen. Aber ich war naiv und leichtgläubig. Dafür werde ich nun bestraft …

ÖSTERREICH: Sie berufen nicht gegen das Urteil?
M.: Nein, das Risiko ist viel zu hoch. Bei einem neuerlichen Prozess könnte ich sogar noch zum Tode verurteilt werden. Ich will nicht mit meinem Leben bezahlen. Ich habe nur das eine.

ÖSTERREICH: Bleibt für Sie noch eine Hoffnung?
M.: Ich will noch etwas von meinem Leben haben. Ich habe die Hoffnung, dass ich irgendwann wieder nach Hause nach Österreich komme.

ÖSTERREICH: Das hält Sie weiter aufrecht?
M.: Es ist die Liebe zu meiner Familie, die mich am Leben hält, die mir Kraft gibt. Alles andere muss ich akzeptieren.



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