FPÖ-Politiker warnt vor „Hunden mit Migrationshintergrund“

Netz lacht über Politiker

FPÖ-Politiker warnt vor „Hunden mit Migrationshintergrund“

Der niederösterreichische Landesrat Gottfried Waldhäusl sorgt mit seiner Aussage für Lacher. 

"Hunde mit Migrationshintergrund". Momentan sorgt der niederösterreichische Landesrat der FPÖ, Gottfried Waldhäusl, für Lacher im Netz. Der Politiker tourt gerade durch ganz Niederösterreich und macht mit Bürgergesprächen Wahlwerbung. Die "NÖN" berichtet von seinem Auftritt in Melk. Dort spricht Waldhäusl gemeinsam mit seinem Parteikollegen FP-Landtagsabgeordneten Peter Huber über die Sicherheitspolitik. Stolz sagt er, die Kriminalstatistik des Bezirkes sei vorbildlich. Dann ließ er sich zu einer Aussage hinreißen, die im Netz die Runde macht. 

Gottfried Waldhäusl fügt hinzu, dass der FPÖ das Wohl der Tiere am Herzen liege: "Hunde mit Migrationshintergrund nehmen unseren Tieren leider oftmals den Platz in den örtlichen Tierheimen weg", kritisiert Waldhäusl und hinterlässt verdutzte Gesichter. In den sozialen Medien ist diese Aussage ein gefundenes Fressen:

"Ich bin froh, dass die FPÖ endlich ihre Kernkompetenz gefunden hat: Die Schließung der gefährlichen Hunderouten!", schreibt eine Userin.

 
Ähnlich sieht es ein anderer in seinem Kommentar: "Waldhäusl will die Migrantenhunde-Route schließen."
 
 
"Ich muss die ganze Zeit über die Hunde mit Migrationshintergrund nachdenken. Vielleicht brauchen wir Aufnahmezentren für Hunde?", spielt ein User auf die Umsiedlung von abgelehnten Asylwerbern in niederösterreichische Landesquartiere - eine Idee, die von Waldhäusl umgesetzt wurde.
 
 
 
 
 

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