Gefängnis Stein

Laut Justizministerium Personal betroffen

Neuer Corona-Cluster in Justizanstalt Stein

Insassen sind laut Justizministerium keine betroffen.

St. Pölten. In Niederösterreich ist ein neuer Corona-Cluster in der Justizanstalt Stein entstanden. Am Montag wurden sechs positiv getestete Bedienstete gemeldet, teilte das Justizministerium dazu auf Anfrage mit. Insassen sind demnach keine betroffen. Im Frühjahr waren mehr als 100 Infektionen in der Justizanstalt Stein verzeichnet worden. Neun Fälle wurden am Montag laut dem Büro von Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) in einem Laufhaus im Bezirk Wiener Neustadt registriert.

Unter den Infizierten in Zusammenhang mit dem Nachtclub befinden sich mittlerweile auch Kunden, hieß es. Bei der überwiegenden Zahl der betroffenen Personen handelt es sich den Angaben zufolge um Prostituierte.

Cluster in Asylbetreuungsstellen

Die Cluster in Asylbetreuungsstellen sind indes kleiner geworden. Im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen (Bezirk Baden) wurden zu Wochenbeginn 82 positiv Getestete gemeldet, in Schwechat (Bezirk Bruck a.d. Leitha) waren es 14. Ebenfalls 14 Fälle wurden nach einer Tanzveranstaltung im Bezirk Scheibbs und im Pflege- und Betreuungszentren (PBZ) Türnitz (Bezirk Lilienfeld) verzeichnet. In Zusammenhang mit einem Verein im Bezirk Lilienfeld wurden elf Infektionen registriert, in einem Kindergarten im Bezirk St. Pölten-Land zehn.

Im Frühjahr 2021 hatte die Justizanstalt Stein über Wochen hinweg einen Cluster mit insgesamt 111 infizierten Insassen und Strafvollzugsbediensteten zu bewältigen. Insgesamt hatten sich 63 Insassen des zweitgrößten Gefängnisses des Landes mit dem Virus angesteckt, unter dem Personal gab es 48 Corona-Fälle.



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