GR-Wahl

Skandal um St. Pölten: Nur jeder 4. Sozialhilfeempfänger ist Österreicher

Einer von zwei Euros aus der Sozialhilfe in St. Pölten gehen entweder an aus Syrien oder Afghanistan Zugewanderte. Die Aufregung in der Landeshauptstadt, im politischen St. Pölten ist groß, mit Reaktionen der regierenden SPÖ ist alsbald zu rechnen.

Wie Mittwoch Vormittag die APA tickerte, dürfte in St. Pölten nur jede vierte Sozialhilfe an einen österreichischen Staatsbürger gehen. Konkret sollen 528 Personen, die aus Syrien stammen, zu 41 % aus dem Sozialhilfe-Topf in St. Pölten bedient werden. Danach folgen 99 Personen aus Afghanistan, die mit 8 % am "Sozialkuchen" beteiligt sind. Demnach dürfte als jeder zweite Euro, der in St. Pölten an Sozialhilfe ausbezahlt werden, an Zugewanderte aus Syrien und Afghanistan gehen. Und Österreicher? In St. Pölten sind 359 Personen anspruchsberechtigt, das entspricht einem Anteil am Sozialhilfe-Topf von 28 %.

FPÖ-Antauer: "Nicht für jene, die noch nie ins Sozialsystem eingezahlt haben"

Eine erste Reaktion hiezu kommt von FPÖ St. Pölten Spitzenkandidat Landesrat Martin Antauer. Er sagt: "Die Sozialhilfe ist dafür da, unverschuldet in Not geratenen Österreichern, unter die Arme zu greifen, damit sie wieder auf die Beine kommen und nicht für Syrer und Afghanen, die noch nie einen Cent ins System eingezahlt haben und es sich in der sozialen Hängematte gemütlich machen.“ Dass von den 1.278 Sozialhilfen in St. Pölten (Stand Jänner 2026.) die Hälfte an Syrer und Afghanen geht und nur ein Viertel an Österreicher sei "typisch für Stadlers Art", so Antauer. Bleibt abzuwarten, wie die Stadt-SPÖ darauf reagiert.

Skandal um St. Pölten: Nur jeder 4. Sozialhilfeempfänger ist Österreicher
© FPÖ NÖ

Der FPÖ-Spitzenkandidat um die Gemeinderatswahlen in St. Pölten am 25. Jänner 2026 schließt sogleich eine Forderung an: "Soziale Gerechtigkeit sieht anders aus. Wir sagen klar: Unser Geld für unsere Leute und wir wollen die Sozialhilfe an die österreichische Staatsbürgerschaft koppeln." Wie der politische Mitbewerb darauf reagiert - und in weiterer Folge: wie die Wahl ausgeht - bleibt mit Spannung abzuwarten.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten