So lief der Cobra-Einsatz ab

Alois Huber ist tot

So lief der Cobra-Einsatz ab

So nervenaufreibend verlief der Einsatz. Die ganze Kriminalstory.

Ab 3 Uhr früh hatte die Polizei das Gehöft des irren Amok-Killers umstellt. Immer wieder versuchten die Beamten via Handy mit Alois Huber Kontakt aufzunehmen – vergeblich. Was die Beamten nicht wussten: Alois Huber rief von sich aus bei seinem besten Freund Herbert an. Da hatte der kinderlose Sonderling bereits vier Menschenleben auf dem Gewissen: „Ich bin umzingelt und umstellt. Den Hund hab ich in der Früh schon erlöst. Jetzt bin ich selbst dran.“ Er habe Polizisten erschossen.

Heer im Einsatz. Währenddessen hatte die Cobra bereits das Bundesheer zu Hilfe gerufen. Das bezog mit Panzern beim Hof Stellung. Um 18.37 Uhr entschieden sich die Beamten dann dazu, den Zugriff zu starten. Zwei Schützenpanzer, ein Pionier-Panzer, ein Spezial-Fahrzeug mit Stegrampe des Bundesheers und mehrere Cobra-Wägen rollen langsam Richtung Bauernhof. Mehrere Helikopter steigen auf, leuchten das Gebiet rund um den Vierkanthof aus.

Das Anwesen ist weitläufig, hat vier Stockwerke – mehrere Keller, Hallen und viele Zimmer. Die meisten versperrt. Eines nach dem anderen muss aufgebrochen werden. Um 0.15 Uhr dann endlich die Meldung: Der Amokläufer ist gefasst. Er ist tot, hat sich in einem Geheimraum verbrannt.

Diashow: Das ist der Wilderer Alois Huber

Das ist der Wilderer Alois Huber

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