Vergewaltigung: DNA-Analyse belastet Verdächtigen

Probe stimmt offenbar überein

Vergewaltigung: DNA-Analyse belastet Verdächtigen

Die Frau wehrte sich heftig und schlug so den Angreifer in die Flucht.

Poysdorf. Ein afghanischer Flüchtling soll am 28. April eine 55-Jährige, die gerade auf einer Wiese mit dem Verladen von Ziegelsteinen beschäftigt war, mit einem Messer bedroht und versucht haben, sie zu vergewal­tigen. Die Frau wehrte sich jedoch heftig und schlug so den Angreifer in die Flucht. Dabei dürfte sie in das Messer des Angreifers gegriffen haben und wurde verletzt. Der Afghane wurde gefasst. Zudem wurde in der Nähe des Tatorts das Messer gefunden. Der 22-Jäh­rige verweigerte bislang jeg­liche Aussage. Nun belastet ihn aber auch eine DNA-Analyse. Wie oe24 aus Ermittlerkreisen erfuhr, trifft die Probe auf den Tatverdächtigen zu.
 
Über den afghanischen Staatsbürger war nicht die Untersuchungshaft verhängt worden. Der zuständige Richter habe "keinen dringenden Tatverdacht" geortet, hatte Köhl am vergangenen Donnerstag mitgeteilt. Nun wird nach dem 22-Jährigen gefahndet.
 
Dem Afghanen wird zur Last gelegt, der 55-Jährigen am Dienstagnachmittag vergangener Woche mit einem Messer gedroht und die Frau zu vergewaltigen versucht zu haben. Das Opfer leistete heftigen Widerstand. Die Weinviertlerin griff dabei in das Messer und zog sich Schnittverletzungen an der Hand zu. Sie wurde im Landesklinikum Mistelbach behandelt.
 
Der afghanische Staatsbürger wurde noch in Poysdorf festgenommen und in die Justizanstalt Korneuburg überstellt. Durch die Entscheidung des Haft- und Untersuchungsrichters kam er wieder auf freien Fuß.
 

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