Blutrausch im Asylheim

David (†32) bezahlte für seine Hilfsbereitschaft mit dem Leben

Das Blutbad im Asylheim von Wullowitz hat jetzt ein zweites Todesopfer gefordert: David H. (†32) erlag seinen Verletzungen.
OÖ. Er hat es nicht geschafft: Seit Montag kämpften die Ärzte auf der Intensivstation des Linzer Klinikums um das Leben des Rotkreuz-Sanitäters David H. Am Freitag verlor der 32-Jährige diesen Kampf. Damit hat der völlig sinnlose Amoklauf des afghanischen Asylwerbers Jamal A. sein zweites Menschenleben gekostet.
 
David H. arbeitete in Wullowitz in jenem Asylheim, in dem auch der 33-jährige Flüchtling einst gelebt hatte. Er war sein Betreuer. Vergangenen Montag kam es zwischen beiden zu Unstimmigkeiten. Es ging um die Dienstzeiten von Jamal A. im örtlichen Altstoffsammelzentrum. Der Afghane hatte die Schicht eines Kollegen übernommen, ohne der Gemeinde Bescheid zu geben. David H. stellte ihn deshalb zur Rede.
 
Weil er sich in seiner Ehre verletzt fühlte, fuhr der 33-jährige Familienvater mit seinem Fahrrad in die Asylunterkunft, zog ein Klappmesser und stach dem Rotkreuz-Mitarbeiter damit mehrfach in den Oberkörper. Lunge und Herz wurden getroffen, der 32-Jährige schwebte in akuter Lebensgefahr.
 
Wie berichtet, tötete der Asylwerber auf seiner Flucht ein weiteres Mal. Um an dessen Auto zu gelangen, stach Jamal A. sechs Mal auf den 63-jährigen Landwirt Franz G. ein. Der Pensionist war auf der Stelle tot. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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