PROZESS UM GOLDDIEBSTAHL AUS SCHLIESSFÄCHERN =

Urteil in Linz nicht rechtskräftig

Bank-Schließfächer geplündert: Vier Jahre Haft

31-Jähriger soll mehr als 1,13 Millionen Euro Beute gemacht haben.

 Ein 31-Jähriger, dem vorgeworfen wurde, Schließfächer von Banken in Graz und Linz geknackt zu haben, ist am Dienstag im Landesgericht Linz zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Er soll einen Schaden von über 1,11 Millionen Euro angerichtet haben. Verteidigung und Staatsanwaltschaft erbaten sich drei Tage Bedenkzeit. Das Urteil ist somit nicht rechtskräftig.

Der Angeklagte soll jeweils ein Schließfach in der Bank angemietet haben und in einem unbeobachteten Zeitraum Depots anderer Kunden aufgebrochen haben. Bei der Tat im August 2017 in Graz waren die geöffneten Fächer leer. Aber im März 2018 in Linz soll er Bargeld, Schmuck und Gold erbeutet haben. Er gestand nur Einbrüche mit einem Schaden unter 300.000 Euro. Für diesen gilt eine Strafdrohung von ein bis drei Jahre. Über der Wertgrenze beträgt der Strafrahmen ein bis zehn Jahre. Als Motiv gab er an, sein Bruder benötige eine Nierentransplantation. Diese koste 250.000 US-Dollar (220.750,55 Euro). Allerdings habe er die Beute verjubelt.

 

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