Beim Fotografieren von Zug erfasst

58-Jähriger schwer verletzt

Beim Fotografieren von Zug erfasst

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Er hatte gerade ein lohnendes Motiv gefunden, bemerkte aber nicht, dass sich ein Zug näherte.

OÖ. Das mehr als schmerzhafte „Hoppala“ passierte einem Polizisten aus Herzogsdorf, der in seiner Freizeit an der Strecke der Mühlkreisbahn bei St. Gotthard entlang des sogenannten Saurüssels die Landschaft, aber auch das ein oder andere Gebäude fotografierte. Darunter auch einen Stadel, den er kurz nach 15 Uhr ins Visier nahm und ablichten wollte.

Dabei übersah er in seiner Konzentration auf das Motiv einen Richtung Rohrbach fahrenden Zug, der in diesem kurvenreichen Abschnitt zum Glück nicht mit Volldampf unterwegs war. Dennoch erfasste die Garnitur den Hobbyfotografen und schleuderte ihn über die steile Böschung hinunter zu einem Bach. Die Feuerwehren von Eschelberg und Rottenegg gelangten über eine provisorische Leiter zu dem Verunglückten. Geborgen wurde der Polizist mittels Tau von einem Rettungshelikopter, an dem die Trage mit dem Opfer befestigt wurde. Danach wurde der 58-Jährige in die Kepler-Klinik nach Linz geflogen.

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