Wie die Probe der jungen Frau mit der eines Krebspatienten in Kontakt kommen konnte, wird sich womöglich nicht mehr klären lassen.
Linz. Nachdem am Linzer Universitätsklinikum einer Frau im vergangenen Sommer eine gesunde Gebärmutter entfernt worden ist, ermittelt die Linzer Staatsanwaltschaft nun wegen fahrlässiger Körperverletzung. Es war davon ausgegangen worden, dass sie einen aggressiven Gebärmutterkrebs hatte. Laut Staatsanwaltschaft gibt es bisher keine konkreten Tatverdächtigen. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung sind deswegen nun gegen unbekannte Täter angelaufen.
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Die Entnahme wurde durchgeführt, weil eine Gewebeprobe im Labor kontaminiert worden war. Das Spital hatte bereits nach Bekanntwerden des Falls mitgeteilt, dass aus seiner Sicht kein medizinisches oder rechtliches Fehlverhalten vorliegen würde. Bei der Probe sei es „zu einer äußerst seltenen pathologischen Komplikation“ gekommen, was selbst „bei sorgfältigsten Abläufen unter strengsten Qualitätsstandards nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden“ könne.