Mailand/Cortina 2026

Über 6 Millionen sahen zu - ORF jubelt über Rekord-Olympia

Die aufwendigen TV-Übertragungen der Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina bescherten dem ORF Rekorde.

Mit der Übertragung der pompösen Schlussfeier aus der Arena di Verona übertraf der ORF Sonntagabend sogar die 500-Stunden-Marke. Mit der aufwendigsten Olympia-Berichterstattung aller Zeiten erreichte der ORF insgesamt 6,14 Millionen Österreicher über 12 Jahren – so viele wie nie zuvor. Zum Vergleich: In Peking 2022 waren es 5,4 Mio. Zuseherinnen und Zuseher.

Abfahrten knackten die Millionengrenze

Nummer 1 bei den heimischen Sportfans waren die Entscheidungen bei den Ski-Alpinen. Die Abfahrten (Damen & Herren) knackten auf ORF 1 die Millionenmarke, wobei der Männer-Bewerb mit 1,09 Mio. Zusehern knapp zugkräftiger war als jener der Frauen – trotz Drama um Lindsey Vonn (1,05 Mio.). Der Herren-RTL (990.000 Zuschauer) landete knapp unter der Millionen-Schallmauer.

Nicht unter den Top 3 landete der Skeleton-Goldlauf von Janine Flock mit 816.000 TV-Fans, stellte aber einen Reichweitenrekord für die Sportart im ORF auf. Ebenfalls einen Quotenrekord – in diesem Fall für Big Air – landete Anna Gasser mit 832.000 Zuschauern. Umso bitterer, dass die Olympiasiegerin von 2018 & 2022 diesmal ohne Edelmetall blieb.

Top-Werte auch auf ORF+ und im Streamingbereich

Etliche Übertragungen - etwa Curling, Eisschnelllaufen oder Eiskunstlauf - waren im Sportspartenkanal ORF Sport+ zu sehen. Für den Sender waren die Spiele ein Reichweitenboost auf knapp 300.000 Personen Tagesreichweite. Zum Vergleich: 2025 lag die durchschnittliche Tagesreichweite für ORF Sport+ bei 213.000. 

Nebenbei vermeldet der ORF auch Streaming-Rekorde. Insgesamt 290 Mio. Nutzungsminuten und 7,6 Mio. Nettoviews verbuchten die Livestreams und Video-on-Demand-Angebote. ORF-Generaldirektor Roland Weißmann nahm die starken Quoten als Beweis dafür her, „wie wichtig es ist, Sportevents wie die Olympischen Spiele im Free-TV zu halten.“

18 Medaillen – 2030 sollen noch mehr her

Damit beginnt der Countdown für die nächsten Winterspiele, die 2030 in den französischen Alpen über die Bühne gehen werden. Dort will Österreich nach unseren vierterfolgreichsten Spielen (hinter Turin 2006, Albertville 1992 und Peking 2018) nachlegen. Trotz 18 Medaillen (5x Gold/8x Silber/5x Bronze ist noch Luft nach oben – um beste Voraussetzungen dafür zu schaffen, will ÖOC-Boss Horst Nussbaumer die Infrastruktur verbessern.

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