Frühestens 2031

Neue Donaubrücke Mauthausen: Jubel und Kritik

Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) zeigt sich erleichtert. Die Kritikerstimmen bleiben aber laut.  

Mauthausen. Die neue Donaubrücke Mauthausen darf, wie berichtet, laut Bundesverwaltungsgericht (BVwG) unter Auflagen gebaut werden. Die Beschwerden wurden abgewiesen und die behördlichen Genehmigungen bestätigt. Durch die Änderungen der Projektwerbenden im Laufe des Verfahrens und ergänzenden Auflagen entspreche das Vorhaben nun den Anforderungen des Umweltverträglichkeitsprüfungs-gesetzes, teilte das BVwG am Donnerstag in einer Aussendung mit. 

Neue Donaubrücke Mauthausen: Jubel und Kritik
© fotokerschi.at

Laut Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) könnte, wenn wenn jetzt alles nach Plan läuft, 2028 mit dem Bau begonnen werden. 2031 könnte somit die Fertigstellung erfolgen. 

Transitverkehr aus Tschechien

"Niemand benötigt eine zweite Donauquerung in unmittelbarer Nähe, außer das Land OÖ will den Transitverkehr aus Tschechien hier abwickeln", spricht Walter Forstenlechner von der Bürgerplattform „Pro Ennsdorf-Windpassing für viele Ennsdorfer. 

LH Thoms Stelzer (ÖVP) sagt, die neue Brücke sei  „kein Luxusprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit für eine ganze Region“.

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