Für die wachsende Anzahl an Radpendlern gibt es im IT-Unternehmen Dynatrace neben 20 Duschen auch einen großräumigen Radkeller, bestens ausgestattete Servicestationen sowie Trockenschränke für Gewand und Ausrüstung.
Linz. Die Digitale Meile zwischen Hafen und Tabakfabrik beherbergt mehr als 110 IT-Firmen mit 3.000 Mitarbeiter. Ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass insbesondere im Osten der Landeshauptstadt der Wirtschaftsmotor so richtig brummt. Kein anderer Stadtteil entwickelt sich aktuell so dynamisch wie der Linzer Osten. Auch nach der Fertigstellung des neuen Donauparkstadions und der Linz-Zentrale von XXXLutz prägen dort weithin sichtbar Baukräne das Stadtbild. Das Quadrill mit 3.000 Arbeitsplätzen und knapp 200 Wohnungen und die neuen Zentralen von Dynatrace und MIC wachsen aus dem Boden und die Apple-Tochter DMCE zieht in ihren neuen Standort beim Hafen ein. All diesen Firmen ist gemeinsam, dass sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln und auch mit dem Fahrrad gut zu erreichen sind.
Ab dem Pfarrplatz entsteht ein "Radhighway" in den Hafen. Nach einem Allparteienbeschluss erfolgte die Umsetzung des ersten Teils des „Radhighways“ zwischen Kaisergasse und Honauerstraße. Nun ist mit April die bauliche Umsetzung des zweiten Teils der Lederergasse bis zur Petzoldstraße gestartet.
Den von manchen so gerne ins Spiel gebrachte Wegfall von Parkplätzen durch den Bau des Radweges hält Hajart entgegen: „Der Beschluss des ersten, bereits realisierten Bauabschnittes erfolgte durch alle Fraktionen im Stadtsenat. Es wäre sinnlos, das Projekt nun halbfertig zu lassen. Außerdem schaffen wir als Ausgleich im Nahbereich zur Lederergasse zusätzliche Parkplätze und es sind im Umfeld auch reine Bewohnerparkplätze (so genanntes Anwohnerparken) geplant.“Konkret läuft gerade der Praxistest, dass in der Wenglerstraße künftig auch geparkt werden kann. Hier können zusätzlich rund 20 PKWs parken.