Für 2.499 Euro

Wirbel um ''Fucking'': ''Gestohlene'' Ortstaferln im Internet

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2.500 Euro soll jetzt ein angebliches Ortsschild aus Fucking kosten.

Das kleine Fucking – weltberühmt durch den anrüchigen Namen – benennt sich im Jänner in Fugging um, ÖSTERREICH berichtete. Die Bewohner und die Bürgermeisterin haben den weltweiten Rummel um ihr Dorf endgültig satt.

Kaum war die Namensumbenennung im Gemeinderat durchgewunken, passierte Absehbares: Souvenirjäger stahlen bei Nacht und Nebel die begehrten Ortstafeln. Einige Diebe wurden auf frischer Tat ertappt, sie kamen sogar eigens aus dem benachbarten Bayern angereist.

Jetzt tauchen Fucking-Schilder im Internet auf: Auf einer Verkaufsbörse ist ein Schild der Gemeinde für 2.499 Euro zu haben. Das hat einen regelrechten Shitstorm ausgelöst: „Tu es sofort raus, sonst bringe ich es zur Anzeige. Das Schild verkaufen ist strafbar“, lauten die Kommentare. Der Verkäufer wird als „Huansohn“ bezeichnet.

Doch die Aufregung ist unnötig. Das angebotene Schild ist eine originalgetreue Kopie – 4,5 Kilo schwer. Sie stammt nicht aus Fucking, sondern aus Wien.

© Screenshot willhaben.at
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