Identitärer (30)
Österreicher starb als Soldat im Ukraine-Krieg
Wien, Kiew. In einem Posting auf Instagram zeigte die Ukrainerin M. ein Bild des verstorbenen Richard S., der den Geburtsdaten nach erst vor zwei Wochen seinen 30. Geburtstag gefeiert haben muss - an der Front: "Er liebte sein Heimatland (hier wird wohl Österreich gemeint sein, Anm.) und seine Familie, aber seit Beginn des großen Krieges stand er für meine Familie (also für die Ukraine) ein."
Der Mann soll hierzulande kein Unbekannter sein und als Mitglied der rechtsextremen Identitären Bewegung an einigen (Stör-)Aktionen - etwa in Graz - teilgenommen haben. Zumindest scheint da in den Archiven sein Name auf.
Seine Lebensgefährtin trauert in einem Instagram-Posting und verrät, dass sie sich zutiefst gewünscht hatte, "dass er den Krieg verlassen und ein friedliches Leben mit mir führen würde, aber er sagte immer wieder: „Ich bin gerne Soldat. Ich kann meine Jungs nicht verlassen. Ich bin aus einem bestimmten Grund hierhergekommen und werde bis zum Ende des Krieges bleiben.“
Angeblich soll S. bei einem Drohnenangriff getötet worden sein.
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