Pandas
 droht
 Abschiebung

Wien

Pandas
 droht
 Abschiebung

Schock im Schönbrunner Tiergarten. China hat den Panda-Leihvertrag nicht verlängert.

Helle Aufregung im Schönbrunner Tiergarten seit der Geburt des dritten Panda-Babys am vergangenen Mittwoch. Eine Kamera filmt das noch rosa Knuddelbärchen mit seiner Mama Yang Yang (Sonnenschein) ununterbrochen. Ein Online-Tagebuch des Zoos dokumentiert jeden Fortschritt. Auch ÖSTERREICH-Leser sind ganz verliebt in den 10-Zentimeter-Winzling und posten ihre Namensvorschläge auf oe24.at

Grund ist eine 
Forderung an den Kanzler
Doch jetzt soll alles vorbei sein, denn Peking will seine Pandas zurück. Hintergrund ist ein Leihvertrag für die Panda-Familie zwischen China und dem Schönbrunner Tiergarten.
Das Problem ist, Peking hat den Leihvertrag noch nicht unterzeichnet. Die Chinesen sind nämlich sauer auf die heimische Regierung. Nach dem Besuch des Dalai Lama im Vorjahr forderte Peking von Kanzler Werner Faymann, dass er den spirituellen Führer der Tibeter nie mehr treffen soll.

Jetzt wird auf allen diplomatischen Ebenen eine Lösung gesucht. Tiergartenpflegerin Eveline Dungl hat Hoffnung: „Wir haben einen neuen Vertrag ausgehandelt.“



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