Praterstern-Bande: Bis zu 25 Coups

Polizei sucht Opfer

Praterstern-Bande: Bis zu 25 Coups

Das prominenteste Opfer der Bande war der frühere Staatsmeister im Radrennfahren.

Gewalt-Hotspot Praterstern: Unter anderem ­verbreitete dort seit einiger Zeit eine vorwiegend aus Nordafrikanern bestehende ­Bande Angst und Schrecken. Sie verübte ihre Überfälle in wechselnden Konstellationen, meistens jedoch in Dreier-Besetzung.

Wer sich wehrte, wurde brutal niedergeprügelt
Mindestens sieben Überfälle konnte die Polizei acht Verhafteten bereits nachweisen. Die Polizei: „Unter teils massiver Gewaltanwendung wurden bevorzugt alkoholisierte Personen oder Touristen bedroht.“ In einigen Fällen wurden die Opfer nach der Tat nochmals geschlagen und ihnen angeboten, dass sie die geraubten Gegenstände wieder „zurückkaufen“ könnten.

Weitere Opfer
Bevorzugte Beute der Bande: Mobiltelefone. Bei der Durchsuchung der Unterkunft wurden aus Coups 24 Mobiltelefone und ein Laptop sichergestellt. Die Polizei: „Wir suchen nach weiteren Opfern.“ Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

Promi-Opfer
Als Ex-Radrennprofi Richard Schmid (46) einem Urlauber helfen wollte, wurde auch er verprügelt. Das führte die Polizei mittels Telefonüberwachung letztlich auf die Spur. Denn einer der Abgehörten sagte da: „Habe Radweltmeister plattgemacht …“



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