Am 10. März gedenkt die Kirche der 40 Märtyrer von Sebaste. Im Bauernkalender ist dieser Tag ein wichtiger und sagt das Wetter für einen längeren Zeitraum vorher.
Mit dem März kam auch das Frühlingswetter nach Österreich. Nach einem düsteren Winter sind für viele die Sonnenstrahlen und angenehmen Temperaturen eine schöne Abwechslung. Doch wird das Wetter auch länger so bleiben?
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Wenn man nach dem Bauernkalender geht, muss man nur das Wetter am 10. März beobachten. Der Tag der 40 Märtyrer oder Ritter von Sebaste sagt laut dem Kalender die Wetterlage für die nächsten 40 Tage vorher. Darin heißt es etwa: "40 Ritter mit Eis und Schnee, tun dem Ofen noch 40 Tage weh." Oder auch: "Regen, den die Vierzig senden, wird erst nach 40 Tagen enden."
Andeutungen für die kommenden Wochen
Im Vergleich zu anderen Bauernregeln ist diese eine starke Prognose. Dabei spielt es keine Rolle, ob es regnet oder die Sonne scheint: "Wie das Wetter auf 40 Märtyrer fällt, 40 Tage dasselbe anhält." Eine weitere Bauernregel besagt: "Wie es an 40 Ritter wittert, wittert es noch 40 Tage." Im Grunde sagt die Regel, dass der 10. März ein Hinweis auf das Wetter für die nächsten fünf bis sechs Wochen ist.
Weitere Bauernregeln:
- "Die 40 Ritter gar noch mit Eis und Schnee, die tun den Öfen noch lange weh."
- "Friert’s am 40-Ritter-Tag, so kommen noch 40 Fröste nach."
- "Wie unser Wetter auf 40 Ritter fällt, es sich noch 7 Wochen hält."
Wurden wegen ihres Glaubens hingerichtet
Eigentlich müsste der Gedenktag heutzutage am 20. März gefeiert werden. Durch die Gregorianische Kalenderreform haben sich viele christliche Gedenktage um anderthalb Wochen verschoben.
Die 40 Märtyrer von Sebaste waren Soldaten im frühen 4. Jahrhundert. Sie befanden sich im Gebiet der heutigen Türkei und fanden durch den römischen Kaiser Licinius ihren Tod. Sie wurden im Zuge der Christenverfolgung wegen ihres Glaubens hingerichtet. Bis heute werden sie in der Kirche verehrt.
Das Wetter
Am Dienstag bleibt hoher Luftdruck in Bodennähe im Ostalpenraum wetterbestimmend. Damit überwiegt verbreitet abermals sonniger Wettercharakter. Am Nachmittag bilden sich aber vor allem im Berg- und Hügelland vermehrt Quellwolken, vereinzelte Regenschauer bleiben unergiebig. Am Alpenostrand und im östlichen Flachland bläst phasenweise lebhafter Südwind, sonst weht er nur schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen steigen auf minus ein bis plus fünf Grad, die Tageshöchsttemperaturen auf zwölf bis 18 Grad.