3. Richard-Mille-Coup

Protzer-Uhren im Visier von Profidieben

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Nach dem Raub einer 700.000-Euro-Uhr in Wien kam es in München zu einem fast identen Coup.

Wien, München. In Wienpassierte es auf der Kärntner Straße direkt vor dem Swarovski-Store: Dort kam ein schwarzafrikanischer, sehr athletischer Täter seitlich auf eine Gruppe Einheimischer zugeschossen und riss einem von ihnenen (vermutlich Profifußballer, Influencer oder Millionen-Erbe) eine Richard Mille RM 035 um 700.000 Euro vom Handgelenk. Obwohl Opfer und Freunde den Täter verfolgten, konnte er mit der Protz­uhr im Wert einer Villa entkommen.

Protzer-Uhren im Visier von Profidieben
© LPD Wien
× Protzer-Uhren im Visier von Profidieben
Täter von Wien: Schlug er jetzt auch in München zu?

Protzer-Uhren im Visier von Profidieben
© Hersteller
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Rechte kostet 700.000, die andere „nur“ 400.000 €.

Selber Täter? Nach dem selben Muster liefen in München jetzt schon zwei Uhren-Coups ab: Ende Juni schnappte sich ein Dieb in Schwabing einen 140.000-Chronometer des Schweizer Nobeluhrenmachers. Und am vergangenen Freitag erbeutete ein Gangster auf der Luxusmeile, der Maximilanstraße, von einem Millionär aus Bangkok (22) eine „RM55 White Legend“ im Wert von 400.000 Euro. Täterbeschreibung: Wie in Wien ein ganz in Dunkel gekleideter Schwarzafrikaner mit weißen Socken bzw. Sneakers.

(kor)

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