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Radikale planen neue Demo-Welle

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Wie von ÖSTERREICH angekündigt, planen Rechtsex­treme neue Massendemos.

Wien. Innenminister Gerhard Karner, Staatsschutz und Gewerkschaft rechnen mit einem explosiven Herbst. Denn: Dass die Preise steigen, wollen Rechtsextreme und Staatsverweigerer nun – nach den Corona- und Impf-Demos – als neueste Zündschnur nützen. Auf entsprechenden Kanälen in den sozialen Medien beobachten die Verfassungsschützer seit geraumer Zeit, dass ähnliche Kreise, die ab 2020 die Ängste rund um die Pandemie ausnutzten, nun gegen EU-Sanktionen gegen Wladimir Putin und die Teuerung mobil machen.

Das Kalkül sei klar: Die Ängste vieler Menschen vor Teuerung und Gas-Knappheit ausnutzen, die Stimmung anheizen und Massen-Demos organisieren. Vor allem auf Telegram kann man gewisse Vorbereitungen dazu beobachten. Dabei gibt es regelrechte „Tutorials“, wie man „die Mitte erobern und Medien manipulieren“ könne. Geraten wird etwa, nicht zu überzogen aufzutreten und gleichzeitig Medien mit Postings oder Mails „zu überschwemmen“.

Gewerkschaft will diesmal dagegenhalten

Konter. Auch FPÖ-Chef Herbert Kickl soll wieder auf den fahrenden Zug aufspringen wollen und Demos nach dem Vorbild der französischen Gelbwesten organisieren.

Diesmal – ÖSTERREICH berichtete – will aber die Gewerkschaft gegensteuern und selbstständig ­Demos organisieren. Das hänge freilich auch von den Maßnahmen der Regierung ab. Jedenfalls will der ÖGB soziale Spannungen und deren Instrumentalisierung durch Rechtsextreme verhindern.

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