Großbrand in Kulturhauptstadt: Tennishalle in Flammen

Flammen-Inferno in Bad Ischl

Großbrand in Kulturhauptstadt: Tennishalle in Flammen

Großbrand in der Kulturhauptstadt 2020 – Eine in Flammen stehende Tennishalle forderte die Einsatzkräfte in Bad Ischl.
Bad Ischl. In Bad Ischl (Bezirk Gmunden) ist am Samstag kurz vor Mittag in einer Tennishalle ein Großbrand ausgebrochen. Insgesamt 14 Freiwillige Feuerwehren aus der näheren und weiteren Umgebung gelang es, das Feuer am Nachmittag unter Kontrolle zu bekommen. Die Nachlöscharbeiten dürften aber noch bis in den Abend hinein andauern, wie Christian Wacek von der Feuerwehr Bad Ischl zur APA sagte.
 

© APA/FF-BADISCHL.AT

 
Der Brand hatte sich in dem riesigen Gebäude vor allem im hölzernen Dachstuhl rasch ausgebreitet. Zu diesem Zeitpunkt waren aber keine Personen mehr in der Halle. Dichte Rauchschwaden stiegen in den Himmel. Die Feuerwehrleute mussten darum mit schwerem Atemschutz gegen die Flammen vorgehen.
 
"Die Löscharbeiten waren sehr schwierig, weil wir dafür das Blechdach der Halle abtragen mussten", berichtete Wacek. Dabei wurden die Einsatzkräfte von einer Baufirma unterstützt, die dazu einen Lkw mit einem schweren Kran abstellte. Weil für das Gebäude akute Einsturzgefahr bestand, durfte die Halle ab 13.15 Uhr auch von den Feuerwehrleuten nicht mehr betreten werden.
 
Weil sich nahe der Tennishalle sowohl die Traun wie der Kaltenbach befinden, stand aber genügend Löschwasser zur Verfügung. Weil das Wasser wegen der niedrigen Temperaturen am Boden gefror, wurde von der Stadtgemeinde zusätzlich Split und Streusalz ausgebracht, damit keine Helfer ausrutschen.
 

© APA/FF-BADISCHL.AT

 
Bei dem Brand wurde eine Person leicht verletzt. Insgesamt standen 234 Feuerwehrleute im Einsatz. Hinweise auf die Brandursache gibt es laut Wacek noch nicht, die Brandermittler haben aber bereits ihre Arbeit aufgenommen.
 
Mitten während des Löscheinsatzes brach in Bad Ischl auch im Motorraum eines Pkw ein Brand aus. Sofort wurden 15 Feuerwehrleute von der Tennishalle abgezogen. "Das war aufgrund des Mannschaftsbedarfs gar nicht so leicht", sagte Wacek. Das brennende Auto wurde aber mit einem Hochdruckrohr rasch gelöscht. "Der Pkw stand direkt neben einem Wohnhaus. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindert werden."
 
 

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