Messer-Mord: Blutspur ist nicht vom Täter

"CSI Salzburg"

Messer-Mord: Blutspur ist nicht vom Täter

Die Platzwunde eines Zwölfjährigen führte die Ermittler auf die falsche Fährte.

Was für ein Pech für die Ermittler im Mordfall Ljubica Kovacevic (38): Die „heiße“ Spur zum Messermörder vom Elmo-Kino erwies sich als Sackgasse, die direkt vor dem Kinderzimmer eines zwölfjährigen irakischen Schülers endet. Kriminaltechniker hatten am Tatort neben dem Blut des Opfers auch eine zweite Blutspur gefunden, die von einem Mann stammt – dem Mörder, wie die Kriminalisten annehmen durften.

Cut beim Spielen
Nun stellte sich heraus: Der junge Iraker, der in dem Haus wohnt, vor dem der Mord geschah, hatte sich nur vier Stunden vor der Tat im Lehener Park beim Spielen mit einem Schlüsselbund einen Cut über dem rechten Auge geschlagen und war blutend nach Hause gelaufen. Seine DNA fanden die Kripo-Techniker.

Wie berichtet, war die Serbin am 9. Mai gegen 21.50 Uhr vor dem Café neben dem Elmo-Kino niedergestochen worden – sie starb im Spital. Nach der Aussage einer Augenzeugin geht die Polizei von ­einem missglückten Straßenraub aus, weil das Opfer mit dem Täter um die Handtasche raufte.

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