Inferno auf der A 10

Bus ging in Flammen auf

Die 12 Insassen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Ein lauter Knall aus dem Motorraum, und die ohrenbetäubende Bus-Brandmeldeanlage pfeift los – der Horror für jeden Busfahrer wurde Montag gegen 9.30 Uhr auf der A10-Tauernautobahn in Richtung Süden bei der Abfahrt Eben Realität.

Der erfahrene Autobuslenker reagierte goldrichtig, manövrierte sein Gefährt sofort auf den Pannenstreifen und öffnete alle Türen. Aus dem Motorraum schossen meterhohe Flammen. „Als wir ankamen, stand der Bus bereits in Vollbrand“, schilderte Feuerwehr-Einsatzleiter Christian Pirchner im Gespräch mit ÖSTERREICH.

Keine Verletzten
Die elf Passagiere und der Lenker konnten sich selbst aus der rollenden Feuerhölle retten und wurden wie durch ein Wunder nicht verletzt. Kein leichter Job für die Feuerwehren aus Eben und Altenmarkt. Mit vereinten Kräften und einem speziellen Löschschaum kämpften die Floriansjünger die Flammen nieder.

Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Süden gesperrt werden. Der gewaltige Rauchturm des lodernden Busses war kilometerweit zu sehen. Um 12.30 Uhr war das Wrack abgeschleppt, der Löschschaum von der Autobahn entfernt, und der Verkehr konnte wieder aufgenommen werden.


 

»Wir haben mit 30 Mann gekämpft«
ÖSTERREICH:
Herr Kommandant, was ist auf der Tauernautobahn passiert?
Christian Pirchner:
Ein Reisebus ging in Flammen auf, stand bereits in Vollbrand, als wir dort bei der Ausfahrt Eben ankamen.

ÖSTERREICH: Waren da noch Passagiere im Vehikel?
Pirchner:
Zum Glück nicht, die elf Passagiere und der Chauffeur hatten sich selbst retten können.

ÖSTERREICH: Wie rangen Sie die Flammen nieder?
Pirchner:
Mit dem Einsatz von 30 Mann und einem speziellen Löschschaum.

 

 

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