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Kompliziert

Warten auf Gutachten nach tödlichem Meningitisfall

Die Suche nach den Krankheitserregern ist komplizierter als angenommen. Krisenpsychologen betreuen die Schulfreunde des verstorbenen Neunjährigen.

Nach dem tödlichen Meningitisfall in Salzburg läuft die Suche nach dem Krankheitserreger. Das eigentlich bereits für Donnerstagabend erwartete bakteriologische Gutachten, das endgültige Gewissheit über die Krankheitsursache bringen sollte, verzögert sich weiter. Die Schulkollegen des am Vortag verstorbenen Neunjährigen wurden indessen von Krisenpsychologen des Roten Kreuzes betreut.

Komplexe Suche
Der Neunjährige war in der Nacht auf Donnerstag ins Landeskrankenhaus Salzburg gebracht worden und innerhalb weniger Stunden gestorben. Die Symptome der Erkrankung würden eindeutig auf eine Meningitis (Hirnhautentzündung) hindeuten, sagt Infozentrums-Chef Johannes Greifeneder. Das bakteriologische Gutachten, das Gewissheit über den Krankheitserreger bringen soll, verzögerte sich jedoch. Nach Auskunft des zuständigen Labors sei die Untersuchung komplexer als ursprünglich angenommen.

Krisenpsychologen
An der Volksschule Maxglan 2, die der verstorbene Bub besucht hatte, war am Freitagvormittag ein Team von Krisenpsychologen des Roten Kreuzes im Einsatz, um den Mitschülern und Lehrern bei der Bewältigung des Todesfalls beizustehen. Bei einer am Donnerstag eingerichteten Telefonhotline (0662/807248 DW 14, 15 und 16) haben sich indessen zahlreiche potenzielle Kontaktpersonen gemeldet. Vorsorgemedikamente mussten laut Greifeneder aber nur an Personen ausgegeben werden, die in engem körperlichen Kontakt mit dem Erkrankten standen.



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