Elf Verletzte

Schnellzug in der Steiermark entgleist

Der Zug raste in eine Mure. Der Steuerwagen und 2 Waggons entgleisten.

Ein Schnellzug der ÖBB ist am Sonntagabend in der Obersteiermark in eine Mure gefahren und entgleist. Der Steuerwagen und vier Waggons sprangen nach Angaben eines Sprechers aus den Schienen. Elf Passagiere wurden verletzt. Die Strecke über den Schoberpass musste gesperrt werden.

Der Schnellzug 611 von Salzburg nach Graz war gegen 19.00 Uhr zwischen den Bahnhöfen Trieben und Rottenmann im Bezirk Liezen in eine Mure geraten, wie ÖBB-Sprecher Christoph Posch sagte. Der Lokführer erkannte zwar das Hindernis, die Notbremsung kam aber zu spät. Die Garnitur stieß gegen das Hindernis, der Steuerwagen und vier Waggons sprangen aus den Schienen, kippten aber nicht um. Die am Zugende befindliche Lok war - ebenso wie zwei weitere Waggons - nicht betroffen. Für die Einsatzkräfte der Blaulichtorganisationen gab es Bezirksalarm.

   Laut Angaben des Roten Kreuzes wurden elf Personen leicht- bis mittelschwer verletzt, zehn davon wurden in die Krankenhäuser Rottenmann und Kalwang eingeliefert. Insgesamt hatten sich rund 200 Passagiere im Zug befunden. Die Strecke wurde zwischen Trieben und Selztal gesperrt, ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Der Schaden an Betriebsanlagen und Zug sei enorm, auch am Montag dürfte noch mit Behinderungen auf dem Streckenabschnitt zu rechnen sein.

 

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