Lehrerin

Frühpensionist ertappt

Sex-Anrufer belästigte Hunderte Lehrerinnen

An Österreichs Schulen wurden Hunderte attraktive Lehrerinnen sexuell belästigt.

Das hat es auch noch nie gegeben. Ein anonymer Sex-Anrufer hat in den vergangenen beiden Jahren in ganz Österreich Hunderte Lehrerinnen in deren Schule angerufen und teils massivst sexuell belästigt. Am Mittwoch wurde der 59-jährige Welser zu 15 Monaten bedingter Haft und vor Gericht zu einer Therapie verdonnert. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

Die perfide Masche des Anrufers war immer gleich: Er rief in einer Schule irgendwo im Lande an und bat darum, eine Lehrerin sprechen zu dürfen. Er telefonierte stets mit einem Wertkartenhandy, seine Nummer war stets unterdrückt. Er forderte die Pädagoginnen auf, am Apparat zu bleiben, bis er sich befriedigt habe.

Sex-Täter suchte sich die Schönsten im Internet aus

Andernfalls drohte er damit, pikante Fotos seiner Opfer im Internet zu veröffentlichen oder gar zu ihnen nach Hause zu kommen und sie zu vergewaltigen. Er suchte sich stets die jüngsten und attraktivsten Lehrerinnen auf den Homepages der Schulen aus.

34 nachgewiesene Fälle klagte die Staatsanwaltschaft an, 125 Verfahren stellte sie ein. Doch selbst das soll nur die Spitze des Eisbergs gewesen sein. „Mich muss der Teufel geritten haben“, sagte der Frühpensionist vor Gericht. Er wurde wegen Drohung und versuchter schwerer Nötigung verurteilt.

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