Steiermark

Horror-Brand: Erste Hinweise auf Ursache

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Bei dem Inferno in der Steiermark starben ein Bub (2), seine Oma (70) und eine Angehörige (77).

Die Erhebungen nach dem Brand bei Köflach haben am Mittwoch zwei mögliche Ursachen ergeben: ein Kurzschluss oder eine brennende Kerze. Die Ermittler stellten fest, dass die Flammen eindeutig im Vorraum ihren Ausgang genommen hatten. Dort waren sowohl der Schaltkasten als auch eine Kühltruhe. Zudem könnte dort auch eine Kerze von der verstorbenen 70-jährigen Hausbesitzerin angezündet worden sein.

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Die Obduktionen werden indessen vermutlich erst am Freitag abgeschlossen sein, sagte Ermittler Harald Stranz auf APA-Nachfrage. Er schilderte, dass die 70-Jährige sich offenbar noch vor den Rauchgasen ins Freie retten wollte, denn sie wurde im Vorraum kurz vor der Haustür am Boden liegend gefunden. Die 77-jährige pflegebedürftige Angehörige starb in ihrem Bett, der zweijährige Enkel der Hausbesitzerin im Gitterbett. Ein Fremdverschulden wurde von den Ermittlern ausgeschlossen.

Drei Tote bei Wohnhausbrand in Köflach

Bei dem Bauernhof in Graden bei Köflach (Bezirk Voitsberg) war in der Früh des Stephanitags Feuer ausgebrochen, das der 33-Jährige entdeckte. Er konnte sich mit seiner Lebensgefährtin und vier Kindern im Alter von fünf bis acht Jahren ins Freie retten. Sie hatten alle im Obergeschoß geschlafen und gelangten über einen Balkon in Sicherheit, während die Großmutter, die pflegebedürftige 77-Jährige sowie der zweijährige Sohn der 29-Jährigen im Erdgeschoß von den Flammen offenbar eingeschlossen wurden. Sie konnten von den Feuerwehrleuten nur noch Tod aufgefunden werden.
 

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