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Wintersport

Wiener starb bei Skiunfall in der Steiermark

Bei zwei schweren Wintersportunfällen sind ein Wiener Skifahrer getötet und ein Schweizer Rodelfahrer schwer verletzt worden.

Während der 20-jährige Student auf eisiger Piste eine Raupe rammte und überfahren wurde, stieß der 47-jährige aus dem Nachbarland gegen einen Motorschlitten. Für den Wiener, der von dem Pistengerät überfahren wurde, kam jede Hilfe zu spät.

Prallte ungebremst gegen Pistenraupe
Zu dem tödlichen Unfall kam es gegen 15.00 Uhr am Loser (Bezirk Liezen). Der 20-Jährige, der derzeit wegen seines Studiums in England wohnhaft ist, war mit seinen Eltern auf Urlaub in der Obersteiermark. Der Skianfänger fuhr auf der harten und eisigen Piste voraus, verlor die Kontrolle über seine Ski und krachte von hinten gegen eine der Pistenraupen am Rande der Strecke. Erst als der Verunfallte an der Kette nach vor gezogen wurde, bemerkte der Lenker ihn. Trotz des sofortigen Anhaltens wurde der junge Wiener unter das tonnenschwere Gerät gezogen. Er war auf der Stelle tot.

Rodler prallte gegen Motorschlitten
Nur wenige Stunden später ereignete sich am Hirschenkogel (Bezirk Mürzzuschlag) der Unfall mit dem Motorschlitten. Der 47-jährige Schweizer war gegen 18.30 Uhr auf einer Rodelstrecke talwärts unterwegs. Zur selben Zeit brach ein 23-jähriger Liftangestellter mit seinem "Ski-doo" zu einer Kontrollfahrt auf. Wegen der Dunkelheit und dem aufgewirbelten Schnee bemerkte der Rodelfahrer den Motorschlitten zu spät und krachte gegen das Fahrzeug. Dabei erlitt der Schweizer einen Beinbruch. Er wurde in das LKH Neunkirchen (Niederösterreich) gebracht.



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