Streit um Dollfuß-Museum geht in die nächste Runde

Karners Gemeinde will es 2022 überarbeiten

Streit um Dollfuß-Museum geht in die nächste Runde

Nachdem die Grünen eine Klarstellung forderten, rudert Innenminister zurück. 

Wien/Texingtal. Neo-Innenminister Gerhard Karner ist Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Texingtal. Dort betreibt die von ihm geleitete Gemeinde ein Dollfuß-Museum. Der austrofaschistische Kanzler Engelbert Dollfuß wurde dort geboren. Das sorgte für ordentlich Krach: Die Grüne Ewa Ernst-Dziedzic forderte via Twitter eine „Klarstellung“ des Ministers – auch zu seinem Verhältnis zum Aus­trofaschismus.
Erklärung. Skurril: Auf ÖSTERREICH-Nachfrage verteidigte Karners Sprecher das Museum mit einem positiven Gästebuch-Eintrag des Ex-SPÖ-Innenministers Erwin Lanc. Karners Gemeinde will es 2022 überarbeiten. Fraglich, ob das für den Koalitionsfrieden reicht. 



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