Super-Winter: Schnee bringt Tourismus- Boom

Detailgenaue Wetterprognose

Super-Winter: Schnee bringt Tourismus- Boom

Neuschnee und Sonne auf den Bergen: Wetter lässt Tourismusgebiete jubeln.

Der Dezember war viel zu mild, der Jänner zu feucht, aber der Februar lässt Wintersport-Fans endlich aufatmen: Auf den Bergen gibt es endlich die perfekten Pistenbedingungen. Die Details:

  • Tief „Reinhold“ brachte in der Nacht von Montag auf Dienstag den ersten Schwall Schnee: In Wien blieben rund sieben Zentimeter liegen, im Kärntner Kötschach-Mauthen 51 Zentimeter! Und es ging weiter.
  • Am Mittwoch kamen in Wien noch einmal vier Zentimeter dazu, in Brand in Vorarlberg schneite es 13 Zentimeter.
  • In den heimischen Skigebieten könnte die Stimmung deshalb derzeit kaum besser sein. „Wenn Schnee fällt, denken die Menschen gleich an Urlaub“, so Gregor Hoch, von der Österreichischen Hoteliervereinigung. Deshalb sind die Skigebiete derzeit sehr gut gebucht und auch die teuren Schneekanonen sind außer Betrieb.
  • Hinzu kommt: 295.000 Schüler aus Kärnten, dem Burgenland, Salzburg und Tirol sind derzeit in den Semesterferien und stürmen die Skipisten. Auch die Bayern haben derzeit Urlaub.

Und: Auch in den nächsten Tagen ist immer wieder mit Neuschnee zu 
rechnen.

Die aktuelle Neuschnee-Prognose für Österreich:


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17.17 Uhr: Frau beim Ski fahren tödlich verunglückt
Eine 44-jährige Liechtensteinerin ist am Mittwoch beim Skifahren in Vorarlberg tödlich verunglückt. Die Frau aus Schaan kollidierte auf einer Skipiste in Lech am Arlberg mit einem anderen Skifahrer. Alle Infos finden Sie hier >>>

16.41 Uhr: Polizei rettet Frau vor Erfrierungstod
Gestern Abend gegen 18 Uhr verständigte eine 52-Jährige Frau verzweifelt den Notruf der Wiener Polizei. Sie hatte sich während eines Spazierganges im waldigen Gelände des Satzberges verirrt und keinerlei Anhaltspunkte wo sie sich befindet. Die Frau, war laut eigenen Angaben bereits am Ende ihrer Kräfte und überdies mit Krücken unterwegs. Die eingesetzten Polizisten standen ab diesem Zeitpunkt ständig in Kontakt mit der Verzweifelten und redeten ihr gut zu. Aufgrund der vagen Angaben und der Spuren im Schnee fanden die Einsatzkräfte die Frau schließlich nach über zwei Stunden Suche geschwächt und stark unterkühlt auf. Da sie sich fast nicht mehr bewegen konnte und zeitweise auch nicht mehr ansprechbar war, musste sie von den Polizeibeamten aus dem Wald gebracht werden. Die 52-Jährige wurde von der Wiener Berufsrettung in ein Spital gebracht, Lebensgefahr besteht glücklicherweise nicht mehr.

16.11 Uhr: Schnee am Gardasee
Der SCR Altach, der aktuell als Vierter der Fußball-Erste-Liga überwintert, hat am Mittwoch sein Trainingslager in Peschiera abbrechen müssen. Ursprünglich hätten die Vorarlberger bis Freitag am Gardasee Übungseinheiten abhalten wollen, doch aufgrund der massiven und für die Region untypischen Schneefälle war kein weiteres Training auf Rasenplätzen möglich, teilte der Verein in einer Aussendung mit. Das Team wird nun den Rest der Vorbereitung in Altach bestreiten.

15.50 Uhr: Abkehr-Muffeln drohen bis zu 5.000 Euro Strafe
Der ÖAMTC rät Autofahrern einmal mehr, ihr Fahrzeug von Schnee und Eis zu befreien. "Auch seitlich und nach hinten muss die Sicht frei sein", so Rechtsexperte Peter Nejedly. Wer sich daran nicht halte, riskiere eine saftige Strafe von bis zu 5.000 Euro.  "Fällt Schnee oder Eis vom Fahrzeug und trifft oder behindert andere Verkehrsteilnehmer, können empfindliche Schadenersatzforderungen die Folge sein. Sollte es gar zu einem Unfall kommen, droht eine Gerichtsverhandlung wegen Körperverletzung", so der ÖAMTC-Experte.

14.36 Uhr: Kettenpflicht über Loiblpass - Unfall auf der A2
In Kärnten herrscht auf der B91 über den Loiblpass wegen Schneeglätte Kettenpflicht für alle Fahrzeuge. Nach einem Unfall im Wechselabschnitt der A2-Südautobahn warnt der Ö3-Verkehrsfunk vor Staugefahr zwischen Schäffern und Aspang in Fahrtrichtung Wien.

13.30 Uhr: Zu einem schweren Unfall kam es im Metz-Tunnel bei Enns (OÖ): Ein Kastenwagen prallte gegen das Tunnelportal. Der Fahrer wurde eingeklemmt. Die B309 wurde für die Dauer der Bergungsarbeiten gesperrt.

© foto-kerschi.at

Foto: foto-kerschi.at

12.45 Uhr: Schneeverwehungen im Burgenland: Unfall
Auf der B50 bei Purbach kam am Mittwochvormittag ein Sattelschlepper von der Fahrbahn ab. Der Lkw landete im Straßengraben. Auf der B50 herrschen zwischen Neusiedl am See und Mattersburg tiefwinterliche Fahrverhältnisse - der starke Wind weht Schneezungen auf die Fahrbahn. 

Schneeverwehungen: B63 gesperrt
Die Verbindung Oberwart-Szombathely ist unterbrochen. Zwischen Schachendorf und der Staatsgrenze wurde die B63 wegen Schneeverwehungen in beiden Richungen gesperrt, meldet das Ö3-Verkehrsservice.

11.51 Uhr: Windkarte
Aktuell sorgen nicht Neuschneemengen für Verkehrsbehinderungen, sondern Schneeverwehungen. Die aktuelle Windkarte für Österreich:


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11.34 Uhr: Schneeverwehungen in Niederösterreich
Laut Landespressedienst gab es bisher nur bis zu fünf Zentimeter Neuschnee im Weinviertel und Industrieviertel. Autofahrer müssen in einigen Landesteilen wegen des Windes mit leichten Verwehungen rechnen. Im Raum Ernstbrunn im Weinviertel besteht auf zwei Landesstraßen weiterhin Kettenpflicht für alle Fahrzeuge.

11.05 Uhr: Schneeverwehungen im Burgenland
Auf der B50 kommt es zwischen Neusiedl am See und Mattersburg immer wieder zu Schneeverwehungen. Fahren Sie in diesem Bereich besonders vorsichtig. In den Morgenstunden kam es wegen dichten Schneefalls im Burgenland zu mehreren Unfällen.

11.02 Uhr: Witterungsbedingte Behinderungen in Kärnten: Auf der B70 über den Packsattel herrscht Schneeglätte, für Lkw besteht Kettenplicht. 

10.55 Uhr: Die aktuelle Wetterwarnung der ZAMG für Österreich:


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10:08 Uhr: Alles deutlich schwächer?
Die Schlechtwetterfront trifft nicht nur verspätet ein, sondern auch wesentlich abgeschwächt, so die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Statt 20 bis 25 wurden nur mehr fünf bis maximal zehn Zentimeter der weißen Pracht erwartet.

09:34 Uhr: Flugzeuge werden enteist
Der für früh erwartete Schneefall ist im Osten Österreichs zunächst ausgeblieben, weshalb der Flughafen Wien in Schwechat keinerlei Beeinträchtigungen zu verzeichnen hatte. Einzelne Maschinen wurden vor dem Start dennoch enteist, weshalb geringe Verzögerungen möglich waren, so Sprecher Peter Kleemann. Er empfahl dennoch den Passagieren, sich bei den Airlines über den Status ihrer Flüge zu erkundigen, da einige Destinationen offenbar in Erwartung der weißen Pracht präventiv abgesagt worden waren.

09:00 Uhr: Es ist windig
Der kräftige Wind sorgt für Schneeverwehungen. In Vorarlberg und Tirol kommt es nur vereinzelt zu Schneefällen, hier kann sogar die Sonne durchkommen. Tageshöchsttemperaturen minus 3 bis plus 2 Grad.


So viel Schnee fällt in Ihrer Region (Hier klicken für genaue Infos!)

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