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Horror-Unfall

Boarder mit 2 Promille rast Bub um

Sein Vater hielt ihn am Arm – dann kam der Pisten-Rowdy und fuhr beide um.

Die Schürfwunden an der Wange sind noch deutlich zu erkennen, die Augen sind klein vor Müdigkeit: Einen Tag nach dem Horrorunfall im Skigebiet in Ötz (Tirol) ist dem dreijährigen Sieb G. aus Belgien die Aufregung noch immer ins Gesicht geschrieben.

Knapp 24 Stunden zuvor mussten der Bub und sein Vater Frank Schrecksekunden überstehen. Der Horror-Unfall passierte um die Mittagszeit: Der amtsbekannte Pisten-Rowdy Patrick S. (19) aus dem Bezirk Imst donnerte nach dem Einkehrschwung stockbetrunken auf seinem Snowboard die Brunnenkopfabfahrt hinab. Der kleine Sieb und sein Vater Frank befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Bereich des Sammelplatzes der Ski-Schule, direkt bei der Bergstation der Achterkogelbahn. Frank hielt seinen dreijährigen Sohn im Arm. Doch der Einheimische schätzte die Situation völlig verkehrt ein, konnte nicht mehr abbremsen und krachte frontal in die beiden Urlaubsgäste.

Prellungen
Durch den wuchtigen Aufprall wurde Sieb zu Boden geschleudert – hatte aber Riesenglück. „Der Bub erlitt Gott sei Dank nur einige Schürfwunden im Gesicht und auch ein paar Prellungen“, so ein Polizist zu ÖSTERREICH. Rettungskräfte brachten den Buben zum Dorfarzt, der das Kind auf Herz und Nieren untersuchte. Als die Polizisten zum Tatort kamen, schüttelten sie nach einem Alko-Test nur ungläubig den Kopf: Der 19-jährige Snowboarder hatte fast zwei Promille im Blut.



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