Sequenzierer schlagen Alarm

Neue Mutation: Größter Cluster der Welt in Tirol

Neue Mutation: Größter Cluster der Welt in Tirol
© Getty
Ampelkommission und Sequenzierer schlagen bei 1.800 Fällen – 800 aktive – Alarm.
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Wien. Die Ampelkommission thematisierte die „B.1.1.7 + E484K“-Variante, die gerade in Tirol dominiert, gestern. Diese neue Flucht-Mutation – sie könnte Impfungen umgehen – ist eine Mischvariante der britischen und südafrikanischen Variante. Ulrich Elling vom Institut für Molekulare Biotechnologie bestätigt ÖSTERREICH, dass in Tirol derzeit die „meisten Fälle weltweit“ gefunden wurden. Diese Variante sei „besorgniserregend, weil sie infektiöser ist als die südafrikanische Variante“. Diese hatte Tirol in den Griff gekriegt, weil „sie weniger ansteckend war und damals ein Lockdown war“.

Bei der neuen Variante „reichen die derzeitigen Maßnahmen nicht aus“. Ulling sagt klar: „Tirol braucht jetzt eine Frühlingsruhe“, sonst entstehe eine Pandemie in der Pandemie. Zudem fordert er, wie die Ampelkommission, dass der Impfstatus der Infizierten erhoben wird. In Tirol steigen die Neuinfektionen seit Tagen an.

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