Sieben der Acht Ordenskliniken sind betroffen. Operationen werden verschoben.
In sieben der acht Ordenskliniken in Oberösterreich kommt es am Donnerstag zu einem Streik des nicht ärztlichen Personals. Tausende Beschäftigte, darunter zahlreiche Pflegekräfte, legen ihre Arbeit nieder.
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Geplante Operationen sowie Behandlungen werden verschoben. Die Ordensspitäler teilten am Dienstag jedoch mit, dass der Notbetrieb aufrechterhalten wird und die Versorgung von Notfällen sowie bereits stationär aufgenommenen Patienten gesichert bleibt.
Patientenversorgung hat oberste Priorität
Laut Aussendung hat die Patientenversorgung weiterhin oberste Priorität. Ziel sei es, auch am Streiktag eine möglichst umfassende medizinische Betreuung zu gewährleisten. Dort, wo es zu Einschränkungen bei planbaren Eingriffen oder Untersuchungen kommt, sollen Betroffene direkt, persönlich und rechtzeitig informiert werden.
Wie stark der Streik den Spitalsbetrieb tatsächlich beeinträchtigt, ist derzeit noch unklar. Konkrete Zahlen zur Beteiligung liegen bislang nicht vor. Die Ordensspitäler stehen nach eigenen Angaben bis zum Streiktag in engem Austausch mit Betriebsräten sowie Mitarbeitern.
Lohn-Verhandlungen brachten keinen Erfolg
Hintergrund sind seit fast zwei Monaten andauernde Kollektivvertragsverhandlungen ohne Einigung. Die Gewerkschaft fordert kürzere Arbeitszeiten und eine Lohnerhöhung in Höhe der Inflation. Die Arbeitgeberseite bietet 3,3 Prozent mehr Lohn bei unveränderter Arbeitszeit. Nicht alle Krankenhäuser beteiligen sich am Streik.