27-jähriger ums Leben gekommen

Tourengeher stürzte in Gletscherspalte am Großvenediger – tot

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Zwei weitere Alpinunfälle am Großvenediger und am Großglockner.

Wien. Ein 27-jähriger Tourengeher ist am Donnerstag am Großvenediger ums Leben gekommen. Er stürzte 35 Meter tief in eine Gletscherspalte und konnte nur noch tot geborgen werden. Zwei andere Bergsteiger, die ihn begleitet hatten, hatten einen Notruf abgesetzt. Bei zwei weiteren Ski-Alpinunfällen wurden zwei Tourengeher verletzt. Im Pitztal löste ein Tourengeher eine Lawine und in der Folge einen großen Sucheinsatz aus.

In Prägraten am Großvenediger war ein 52-jähriger Österreicher mit einem Bekannten unterwegs. Er stürzte bei der Abfahrt, musste vom Notarzthubschrauber geborgen werden - und wurde mit Verletzungen ins Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert.

Vom Notarzthubschrauber geborgen

Am Großglockner stürzte ein 48-jähriger Österreicher - der mit fünf anderen Tourengehern unterwegs war - 30 Meter über felsiges Gelände auf das Ködnitzkees. Auch er wurde vom Notarzthubschrauber geborgen und ins BKH Lienz geflogen.

Ein 55-jähriger österreichischer Tourengeher löste am Grubenkopf bei St. Leonhard im Pitztal bei einer Querung ein Schneebrett aus. Es ging auf die - nicht in Betrieb befindliche - Piste des Rifflsee-Schigebietes ab. Da aber nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Menschen von den Schneemassen verschüttet wurden, setzte der Tourengeher - der selbst nicht mitgerissen worden war - einen Notruf ab. 13 Bergretter, zwei Lawinenhunde und zwei Notarzthubschrauber suchten den Lawinenkegel ab, es wurden keine Lawinenopfer gefunden.

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